Zu Beginn der 1980er Jahre betrat eine neue Generation von Malern die Bühne der Kunst. Mit bis dahin unbekanntem Selbstverständnis wurden alte Leitbilder gekündigt und neue, eigene Ausdrucksformen in größeren Zusammenhängen verfolgt.
Neben Künstlern wie Klaus Killisch, Walter Libuda oder Neo Rauch gehörte Gerd Sonntag zum Kreise jener, die das Persönliche und Außerordentliche gegen die üblichen Verklammerungen setzten und mit der neuen Form auch eine andere, kompromisslosere Haltung in den Alltag der Kunst im Osten Deutschlands einbrachten. Einige dieser Künstler sind heute erfolgreich und auch Gerd Sonntag kann national und international auf zahlreiche Ausstellungen und die Präsenz in wichtigen Sammlungen verweisen". Erik Stephan, 2003
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